Kanzlei Meinrenken
Fachanwalt für Versicherungsrecht und Fachanwalt für Verkehrsrecht

Rechtsberatung zu Fragen des Versicherungsrechts

Ich berate Sie gerne und vertrete Sie vertrauensvoll gegenüber Ihrer eigenen oder einer fremden Versicherungen!

Gerade bei einem Streit mit der eigenen Versicherung stellt sich dem Versicherungsnehmer fast immer die Frage: Was passiert denn mit meinem Vertrag, wenn ich nun gegen meine Versicherung vorgehe?

Hier sollte man sich als gleichberechtigter Partner verstehen, der nur seine berechtigten Interessen durchsetzen will - denn nichts anderes macht auch die Versicherung!

Ob eine vorsorgliche Beratung oder eine außergerichtliche Vertretung otwendig ist, kann in einem ersten Gespräch geklärt werden.

Typische Beratungsfelder im Versicherungsrecht sind:


Setzen Sie auf meine qualifizierte anwaltliche Expertise als Fachanwalt für Versicherungsrecht:

  • mit über 200 mir bekannten Versicherungsbedingungen (AVB) kann schnell eine Klärung trotz fehlender Unterlagen erbracht werden  
  • als Fachanwalt für Versicherungsrecht sind mir alle Versicherungsfristen bei Schadensfall bekannt     
  • Spezialwissen im Bereich Versicherungsrecht und Verkehrsrecht     
  • Klärung von Dreiecksverhältnissen (z.B. Mieter - Vermieter - Versicherung)


Das liebe Geld!

Eine der häufigsten Fragen im Versicherungsrecht lautet doch:

Wann erhalte ich endlich die mir zustehende Versicherungsleistung!

Dies betrifft die Frage der Fälligkeit des Anspruchs, und die ist im Gesetz geregelt:

§ 14 VVG: Fälligkeit der Geldleistung

(1) Geldleistungen des Versicherers sind fällig mit der Beendigung der zur Feststellung des Versicherungsfalles und des Umfanges der Leistung des Versicherers notwendigen Erhebungen.

(2) Sind diese Erhebungen nicht bis zum Ablauf eines Monats seit der Anzeige des Versicherungsfalles beendet, kann der Versicherungsnehmer Abschlagszahlungen in Höhe des Betrags verlangen, den der Versicherer voraussichtlich mindestens zu zahlen hat. Der Lauf der Frist ist gehemmt, solange die Erhebungen infolge eines Verschuldens des Versicherungsnehmers nicht beendet werden können.

(3) Eine Vereinbarung, durch die der Versicherer von der Verpflichtung zur Zahlung von Verzugszinsen befreit wird, ist unwirksam.

Feststellung des Versicherungsfalles

Damit sind noch nicht alle Probleme beseitigt, aber immerhin ergibt sich daraus ein Ansatz, die Versicherung schnell zur Zahlung zu drängen. Aber die Probleme im Bereich des Versicherungsrechts und damit die Felder anwaltlicher Beratung sind vielschichtig:

Zum Beispiel

- Ansprüche aus dem Versicherungsvertrag bestimmen

- Klageverfahren (Zahlungsklage / Deckungsklage)

- Zahlungsfristen des Versicherers

- Vorschusszahlungen einfordern

- Ansprüche gegen den Vermittler (Beratungsverschulden)

- Abwehr des Regresses des Versicherers

- Überprüfung von Anfindungsangeboten


Ansprüche aus dem Vertrag durchsetzen!

Die anwaltliche Tätigkeit im Versicherungsrecht umfasst die Vertretung gegenüber Versicherungsunternehmen wie auch Beratung über Versicherungsverträge.
    
Die Vertretung umfasst außergerichtlich z.B. die Beseitigung von bestehenden Streitfällen, gerichtlich z.B. die umfassende Vertretung vor allen deutschen Amtsgerichten, Landgerichten und Oberlandesgerichten im  Klageverfahren, sei es als klagende Partei oder verklagte Partei.
    
Nach der Reform des VVG (Versicherungsvertragsgesetzes) 2008 ist die Position des Versicherungsnehmers gegenüber den Versicherern gestärkt worden, da er nun an seinen Heimatwohnort über Streitigkeiten aus seinem Versicherungsvertrag klagen kann.
    
Leistungsverweigerung

    
Meistens wendet der Versicherer ein, dass Prämien nicht oder nicht vollständig gezahlt seien, und er deshalb die Leistung verweigern könne, obwohl er trotzdem weiter daran festhält, die Prämien zu bekommen. Dass dafür eine qualifizierte Mahnung vorliegen muss, deren Zugang der Versicherer beweisen muss, wird gerne übersehen.
    
Weitere typische Fälle der Leistungsverweigerung durch den Versicherer ist der Rücktritt, die Kündigung oder der Einwand der Arglist. Diese Einwendungen gegen die Leistungspflicht werden vom Versicherer meisten wie Schrotkugeln eingesetzt: eine wird schon treffen und ihn von der Leistungspflicht befreien.
    
 Die sogenannten „Obliegenheitsverletzungen“ oder auch das Mitverschulden an dem Versicherungsfall sind die häufigsten Gründe für eine unberechtigte Leistungskürzung oder vollständige Verweigerung.
    
 Versicherungsumfang
    
Oft ist der Streitfall allein über den Umfang der Versicherung, oder aber typischer Weise über die Frage, ob der Schaden überhaupt in den versicherten Zeitraum fällt.
    
Ein Beispiel dafür sind die Aufräumkosten in der Wohngebäudeversicherung, die zusätzlich zu dem versicherten Wert zu zahlen sind (z.B. 10% der Versicherungssumme), oder aber in der Rechtschutzversicherung, dass der gerade bestehende Streit doch vor dem Vertragsschluss seine Ursache habe, und deshalb gar nicht versichert sei oder die Krankheit doch weit vor dem Vertragsschluss schon angelegt sei.
    
Typisch sind auch die Einwendungen der Versicherer, dass ein Schaden, der bei einem nahen Angehörigen eingetreten oder von dem verursacht wurde, nicht mitversichert wäre.
    
Zahlungsfristen
    
Es stellt sich auch immer die Frage, wann denn genau der Versicherer zahlen muss; wie lange darf der denn prüfen, ob ein Anspruch besteht. Und was dann meist vergessen wird, ist der Zinsanspruch für den Zeitraum, in der die Prüfung erfolgte.
    
Des Weiteren wird auch gerne übersehen, dass dem Versicherungsnehmer ein angemessener Abschlag zusteht, wenn klar ist, dass der Versicherer grundsätzlich leisten muss, sich aber über die Höhe nicht sicher ist.