Kanzlei Meinrenken
Fachanwalt für Versicherungsrecht und Fachanwalt für Verkehrsrecht

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Verteidigungsbereitschaft

Die Verteidigung in einer Bußgeldsache kann sinnvoll sein, wenn es sich um einen Vorwurf handelt, der dafür sorgt, dass Punkte eingetragen werden oder aber wenn eine Fahrerlaubnis entzogen werden soll. Gleiches gilt natürlich auch für den Fall, dass ein vorübergehendes Fahrverbot ausgesprochen wird.

Ob und inwiefern eine Verteidigung in der Bußgeldsache sinnvoll ist, kann in einem ersten Beratungsgespräch geklärt werden.

Dazu ist anzumerken, dass eine weitergehende Prüfung, ob eine Verteidigung gegen den Bußgeldbescheid sinnvoll ist, erst dann konkret erfolgen kann, wenn die polizeiliche Ermittlungsakte eingesehen wurde. Jede andere Aussage diesbezüglich, insbesondere wenn es sich um kostenfreie Überprüfung eines Bußgeldbescheide sein Geld, ist unseriös.

Reden ist Silber, Schweigen ist Gold!

Es geht natürlich immer zu prüfen, ob und inwiefern eine Verteidigungsstrategie aufgebaut werden kann. Dazu ist zu sagen, dass der erste und wichtigste Rat ist, dass der Betroffene von seinem Schweigerecht Gebrauch macht.

In diesem Zusammenhang stellt sich immer wieder die Frage, ob ich zur der Beschuldigung etwas aussagen muss, wenn Familienmitglieder betroffen sind. Auch dies sollte man immer im Einzelfall überprüfen, jedoch kann das Schweigen in einem solchen Falle niemals negativ ausgelegt werden.

Einwirkungen auf die Regulierung eines Unfallschadens

Bei der Frage, ob eine Verteidigung gegen das Bußgeld sinnvoll ist, ist auch zu berücksichtigen, ob es sich um einen Verkehrsunfall mit dem eigenen PKW handelt. Gerade in solchen Fällen kann die grundsätzliche Verteidigung gegen den Vorwurf, dass eine Ordnungswidrigkeit begangen sein soll, erheblichen Einfluss auf die Unfallschadenregulierung durch den gegnerischen Kfz Versicherer haben.